Alena Backes visited Fort Worth during spring 2013. In partnership with Fort Worth Sister Cities, she secured an internship with the Fort Worth Convention and Visitors Bureau, working in the marketing and tourism department for a couple weeks. This is part 1 of 3 in Alena's blog series. 

Hometown: Trier, Germany
Occupation: Tourism and Leisure Agent
Describe Fort Worth in 3 words: fascinating, gorgeous, hot

Perceptions of Fort Worth [Before and After my Visit] 

Before I came to Fort Worth, the only thing I knew certainly about it was, that it is the Sister City of my hometown, Trier. I thought of Fort Worth as an old-fashioned city where cows would cross the street and where ranches would be in the middle of the city. Mostly, I imagined finding nothing but people wearing cowboy boots and hats, and of course, riding  around on horses. I know that's a pure Texas stereotype, but even if I saw pictures online, it was hard to imagine what the city would look like. 

When I finally arrived in Fort Worth, I realized that I definitely had to reconsider my whole theories about the city. Forth Worth is far from being old-fashioned. I could already see from afar the Skyline of Downtown with its beautiful tremendous buildings and skyscrapers. And there are also no ranches in town. The only horse barns and cow paddocks, I could see during my stay there, are located in the Stockyards National Historic District, the only district where you feel like you traveled back in time to the beginning of the last century. There, it still looks like the way you would have imagined the “wild west”.

And at this very place, I saw the only people wearing a cowboy hat and cowboy boots at the same time, while they were sitting on horses. I am talking about the Drovers from the Fort Worth Herd. More on them later. Within Downtown, or other Districts, you will just find few people wearing a Cowboy hat – during the eighteen days I been here, I have seen 10 of them – but cowboy boots are very popular here. And even I must admit that I just bought one pair of boots, though without leather.

Fort Worth was not the city I expected it to be, but much better. Fort Worth is a modern city – rich in history and culture, with a bustling downtown area, where you can find many great stores, plenty of TexMex restaurants, as well as souvenir shops, fan shops of the Texas Rangers and Dallas Cowboys. All in all, Fort Worth is a normal city and yet unique. It is a city with the flair of a small town, which is what I really like. However, I recommend this city to anybody, no matter if you are adventurous, historical, addicted to shopping, cultural or just plain curious. There is much to discover and experience within any taste and any budget. To discover the most important things and see the most famous attractions, in Fort Worth and its region, you need to spend at least two weeks.

Of course I knew, before arriving in Fort Worth, I had to expect some differences to Germany. When my host family picked me up at the airport and brought me to their car, the first thing that amazed me was their automobile. It was an enormous pickup truck, much bigger than what I am used to in Germany and it had projecting loading space. I cannot see myself ever driving a big car like this, because I’m really short, just 61.02 inches, and I already have problems in a German car to reach the gas pedal and being able to look through the windshield at the same time. What really surprised me, is how people are able to remain in the tracks with their big pickup trucks, because the lanes are much smaller than in Germany, where we drive small cars. I was always scared that another car just crashes into our car, because of the small lanes. 

I also just have to mention, that the toilet seats look different than anything I am used to, but you have to see that yourself, because it cannot be explained. And, brace yourself for the weather to be really crazy. During the two weeks I spent in Fort Worth. When I arrived it was as cool as it is in autumn, then it turned warmer like in spring, afterwards it beca,e really hot, sometimes about 90 degrees, and then suddenly it turned as cold as it is in winter and there were storms and thunderstorms. The weather changes from one day to the next in Texas, so the key is to wear layers. 

The last difference – a fact that I really like to highlight – are the sales men in the stores and the servers in restaurants. In Germany, you will never find sales men as friendly and polite as they are here. In America, they ask you how your day is and they are always just so nice and friendly. But not just the sales men or servers, but the American people you meet in general are nicer than in Germany. Take it as an example, Germany!

 

Germany vs. Fort Worth

Me feeding the new Fort Worth Herd calf, Norman with Kristin, the Trailboss
 

Das Bild das ich von Fort Worth hatte, bevor ich ankam und wie sich dieses Bild änderte
 
Bevor ich nach Fort Worth kam, war die einzige Sache die ich sicher über die Stadt wusste, dass sie eine Partnerstadt meiner Heimatstadt Trier ist. Ich habe mir Fort Worth als altmodische Stadt vorgestellt, wo Kühe die Straβe überqueren und Ranches mitten in der Stadt liegen. Auβerdem dachte ich, dort nur Anwohner mit Cowboyboots und Cowboyhüten auf Pferden anzutreffen. Ich weiβ, dass das alles bloβ ein Vorurteil ist, aber auch wenn ich Bilder von Fort Worth im Internet gesehen habe, konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, wie die Stadt aussieht.

Als ich dann jedoch in Fort Worth ankam, wurde mir klar, dass ich meine ganze Theorie über diese Stadt definitiv noch einmal überdenken musste. Die Stadt ist alles andere als altmodisch. Schon von weitem konnte ich die moderne Skyline von Downtown sehen, mit seinen hübschen, riesengroβen Glasgebäuden und Wolkenkratzern. Auch Ranches gibt es keine in der Stadt, die einzigen Pferdeställe und Kuhweiden, die ich während meines Aufenthaltes zu sehen bekam, liegen in dem historischen Stockyards District, dem einzigen Viertel in der Stadt, in dem man sich vorkommt, als hätte man eine Reise in die Zeit von vor hundert Jahren gemacht. Dort sieht es noch so aus, wie man sich den wilden Westen vorstellt. Und genau dort, habe ich auch die einzigen Personen gesehen, die sowohl einen Cowboyhut, sowie Boots tragen und noch auf Pferden sitzen. 

Während ich innerhalb Downtowns und den anderen Districten nur vereinzelt Personen mit Hüten angetroffen habe – ich glaubte während der gesamten 18 Tage, waren es 10 Personen –, sind Cowboyboots ziemlich beliebt. Auch ich muss eingestehen, mir welche gekauft zu haben, wenngleich auch ohne Leder. Jedenfalls hatte ich mich mit meinen Erwartungen über die Stadt getäuscht, was aber gut war, denn wer lebt schon gerne in einer Stadt aus dem Anfang des neunzehnten Jahrhunderts? Fort Worth ist eine moderne Stadt mit einer belebten Downtownzone, in dem man viele tolle Geschäfte, viele Texmex-Restaurants, sowie auch Souvenirläden und Fanläden der Texas Rangers und Dallas Cowboys vorfindet. Alles in allem eine normale Groβstadt und trotzdem besonders. Fort Worth ist eine Groβstadt mit dem Flair einer Kleinstadt, was ich wirklich toll finde. Jedoch jedem zu empfehlen, egal ob abenteuerlustig, historisch interessiert, shoppingsüchtig, kulturell interessiert oder einfach nur genieβerisch. Für jeden gibt es hier eine Menge zu entdecken und erleben. Um hier alles Wichtige zu erleben, sollte man schon mindestens zwei Wochen einplanen.

Natürlich wusste ich, bevor ich in Amerika ankam, dass mich dort etwas anderes erwartet, als ich es von Deutschland gewohnt war. Hier werde ich euch ein paar Unterschiede aufzählen, die mir sofort ins Auge gefallen sind. Als meine Gastfamilie mich vom Flughafen abholte und mich zu ihrem Wagen brachte, war das erste, was mich erstaunte, das Auto. Es war ein riesiger Pickup Truck, viel gröβer als jedes Auto, das ich aus Deutschland gewohnt bin, mit einer ausladenden Ladefläche. Ich selbst kann mir nicht vorstellen, jemals ein solches Auto zu fahren, denn ich bin sehr klein, nur 1,55m groβ und habe schon in einem deutschen Auto Probleme an die Pedale zu kommen und gleichzeitig aus der Windschutzscheibe sehen zu können.

Auf der Fahrt nach Fort Worth und besonders in der Stadt selbst fiel mir auf, dass die Straβen in Fort Worth gleich vier Spuren für die eine Richtung und daneben vier Spuren für die andere nebeneinander haben, wo wir in Deutschland nur eine oder zwei Spuren nebeneinander für eine Richtung sind.

Was mich persönlich auch sehr gewundert hat ist, wie die Leute hier es schaffen, mit ihrem Pickup Trucks in den Spuren zu bleiben, denn diese sind viel schmaler als in Deutschland, wo wir deutlich kleiner Autos haben. Hier sind die Spuren so schmal, dass gerade mal ein Pickup Truck hineinpasst, wenn er nicht sogar schon ein bisschen über die Linien hinausragt. Ich hatte immer Angst, dass uns deshalb mal ein Auto rammt. Auβerdem sind hier an jeder Straβenecke Ampeln aufgebaut. Bei einer Strecke innerorts von einem Kilometer, kann es schon einmal sein, dass man mehr als fünf Ampeln überquert und wenn man  dann eine Strecke hat, auf der nur rote Ampeln sind, kann sich die Fahrtzeit schon mal auf unbestimmte Zeit verlängern. 

Auch muss man erwähnen, dass die Toiletten hier anders aussehen, aber das muss man sich selbst anschauen, das kann man nicht erklären..Auβerdem spielt das Wetter in Texas manchmal ein bisschen verrückt. Während der zwei Wochen, die ich hier war, habe ich fast vier Jahreszeiten miterlebt. Als ich ankam, war es trübes, kühles Wetter, wie im Herbst, dann wurde es so langsam warm, wie im Frühling, dann manchmal sogar 30 Grad Celsius, Sommerwetter und letztlich, wurde es bitterkalt wie im Winter und es hat gestürmt und gewittert. Und das Wetter wechselt von einem Tag auf den anderen. An einem Tag waren es 30 Grad und am Tag drauf hat es gestürmt und es war kalt. Also aufgepasst Wettersensible Menschen!

Ein letzter Unterschied – den möchte ich besonders hervorheben! – sind die Verkäufer in Geschäften und Kellner in Restaurants. In Deutschland findet man selten so nette Verkäufer. In Amerika erkundigen sie sich, wie der Tag war und wie es dir geht, einfach freundlich und höflich. Aber nicht nur die Kellner und Verkäufer, generell die Menschen die man so trifft, sind freundlicher. Deutschland, nimm dir ein Beispiel!